Sonntag, 15. Februar 2026

Begegnungscafé im WHM

Da hatte doch jemand eine richtig gute Idee:
Mit einer Einladung zu Kaffee, Kuchen, Bewegung und Kunst eröffnete sich im Museumsfoyer ein kreativer Begegnungsraum, in dem keine Langeweile aufkam und Einsamkeit keine Chance hatte. Ein toller Tanzworkshop sorgte für die nötige Bewegung, um Appetit zu machen auf die verführerisch leckeren Kuchen. 
Ein ganz besonderes Schmankerl war die Führung durch die aktuelle Ausstellung

Ulla von Brandenburg. Von Rot bis Grün, alles Gelb vergeht“

Wieder einmal hat sich das Museum verwandelt: Wir tauchen ein in ein farbgewaltiges Labyrinth aus riesigen, handgefärbten Stoffbahnen. Das Licht bricht sich in den Textilien und schafft eine ganz besondere Atmosphäre.
Wir betrachten die Kunst nicht nur, wir durchschreiten sie, gehen in die Kunstwerke hinein. Jeder Vorhang öffnet einen neuen Farbraum und eine neue Perspektive.
Es wirkt wie ein Spiel aus Verhüllung und Enthüllung. Stoffe, Filme und Skulpturen verschmelzen zu einer Bühne, auf der wir als Publikum selbst zum Akteur werden.
Jetzt begreifen wir auch den Titel: fließende Übergänge von Rot bis Grün, während das Gelb symbolisch vergeht.

Hier passt auch wunderbar ein Zitat von Ulla von Brandenburg:

"In einem Raum, in dem Vorhänge aufgehängt sind, verschwimmt die Trennung zwischen Innen und Außen oder zwischen verschiedenen Welten. Und diese Unschärfe lässt uns fragen, wo wir sind.“